Symphonisch – warm
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Unsere moderne symphonische Orgel unterscheidet sich vom Prinzip her nicht von ihrer klassischen Vorgängerin. Die Akzente werden jedoch anders gesetzt: Hier richten wir Mensuration und Intonation nach den Bedürfnissen der Musik des 19. Jahrhunderts. Unsere spezielle Aufmerksamkeit gilt dem Ausbau der Grundstimmen. Sie sollen der für diese Zeit typischen Wärme und Gravität des Klanges Ausdruck verleihen. Die Zungen folgen dem vorgegebenen Klangkonzept in deutscher, französischer oder englischer Manier.
Ein prägendes Element der symphonischen Orgel ist das Schwellwerk, welches wir zu beispielhafter Effizienz gebracht haben. Mehr noch als die klassische verlangt die symphonische Orgel ruhigen Wind. Unsere Systeme ermöglichen durch ihre Werkzuteilung eine sinnvolle und feine Differenzierung der Winddrücke. Die mechanische Traktur gestalten wir hier etwas geschmeidiger, um der unterschiedlichen Artikulationspraxis optimal gerecht zu werden. Durch traditionelle, von uns jedoch perfektionierte Hilfsmittel wie Balanciers, Auxiliaires und Kuhn-Hebel, überwinden wir die Grenzen der mechanischen Traktur. Wir legen grossen Wert auf eine bedienungsfreundliche Registrieranlage mit ausreichenden Speichermöglichkeiten und zeitgemässen Hilfsfunktionen.
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