Orgelbau Kuhn
 
 
 

Orgelbau Kuhn AG, 2004

Neue Orgel

Windladen: Schleifladen
Traktur: mechanisch + elektrisch
Registratur: elektrisch

Einweihung: 24.09.2004

Gehäuseentwurf: Claude Lardon
Intonation: Rudolf Aebischer



Diskografie:
Die Kuhn-Orgel der Philharmonie Essen
Felix Mendelssohn, Gesamtwerk für Orgel, Volume I
L'AMOUR ET LA MORT
Olivier Messiaen, La Nativité du Seigneur, Le banquet céleste
Trumpet & Organ


Bibliografie:
Orgeln im Ruhrgebiet
Philharmonie Essen - Orgelnacht anlässlich der Einweihung der Kuhn-Orgel - 24.09.2004


Links, Downloads:
«4502 Pfeifen für Essen» (1.6 MB)
Festschrift (2.9 MB)
Bildgalerie Ralph Richter
Philharmonie Essen
«Kuhn-Hebel» (Erläuterung)





© Bilder Orgelbau Kuhn AG, Männedorf



Portrait-Nummer 114030
www.orgelbau.ch/op=114030

Essen III/P/62
Deutschland, Nordrhein-Westfalen
Philharmonie im Saalbau

Disposition (download)

Orchestrale Klangfülle

Beim Neubau der Konzertsaal-Orgel für die Philharmonie Essen mussten wir vielen unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden: Das Werk sollte den internationalen, mondänen Charakter des Ortes widerspiegeln, ohne die überzeugenden Grundsätze des traditionellen Orgelbaus zu vernachlässigen. Zudem wollten wir die Anregungen der Musiker einfliessen lassen und gleichzeitig unseren eigenen Idealen treu bleiben. Das sinfonische Instrument mit mechanischer Traktur und 4502 Pfeifen vereint alle diese Ziele. Als ausgezeichnete Partnerin des Orchesters vermag diese Orgel einem breiten Spektrum von Musikstilen Gravität und Klangfülle zu verleihen.

Der Prospekt ist nicht Werk-gebunden, was gewisse gestalterische Freiheiten zulässt. Diese wurden in intensiver Zusammenarbeit mit den Architekten auch ausgeschöpft. Der «Tuba» konnten wir einen ganz besonderen Platz einräumen: Horizontal glänzt sie unter der Empore. Um die Anforderungen des modernen Konzertbetriebs optimal zu erfüllen, ist das Instrument mit einem zusätzlichen mobilen Spieltisch ausgestattet.

Dank Balanciers und Kuhn-Hebel werden die hohen Winddrücke auf einem gut spielbaren Niveau gehalten. Zwei zusätzliche Oktavkoppeln unterstützen das effektive Schwellwerk, damit die klanglichen Ressourcen auf das Beste genutzt werden können. Im Unterschied zur Kirchenorgel steht bei der Klangabstufung die Hierarchie der Manuale im Vordergrund; Mensuration und Intonation sind auf Ensemble-Wirkung ausgerichtet.

Was am Anfang als Idee in den Köpfen und auf Papier existierte, haben unsere Orgelbauer, Pfeifenmacher und Schreiner in unermüdlicher Kleinarbeit in Wirklichkeit verwandelt. Sie haben den Weg bereitet für künstlerische Höhenflüge, Momente der Abendroben und unvergessliche Auftritte.
 
 
   
 © Orgelbau Kuhn AG   Aktualisierung 29.01.2018    info©orgelbau.ch