Orgelbau Kuhn
 
 
 

Carl Theodor Kuhn, 1895

Umbau

Windladen: Kegelladen
Traktur: mechanisch
Registratur: mechanisch




Querverweise:
Neue Orgel 2020
Früherer Standort
Umbau 1927

© Bilder Orgelbau Kuhn AG, Männedorf



Portrait-Nummer 101270
www.orgelbau.ch/op=101270

Zürich II/P/33
Schweiz, Zürich
neue Tonhalle, grosser Saal

Gute Qualität überlebt

Die Geschichte der Zürcher Tonhalle-Orgel ist lang und kompliziert, sie spiegelt zugleich über hundert Jahre Schweizer Orgelbaugeschichte, aber auch über hundert Jahre Geschichte der Firma Kuhn.

Im Jahre 1872 baute Johann Nepomuk Kuhn als opus 20 eine Orgel (II/P/31) für die sogenannte «Alte Tonhalle» in Zürich. Das alte Kornhaus auf der Sechseläutenwiese beim Bellevue war 1867 in eine Konzerthalle umgebaut worden. Hinter dem Orchester sollte nach damaligem Musikverständnis eine angemessene Orgel stehen, um die «richtige» Aufführung der grossen Chorwerke, insbesondere der Matthäuspassion Bachs und des «Messias» Händels, zu gewährleisten. Dieser Konzertsaal vermochte aber auf die Dauer nicht zu befriedigen. Deshalb entstand 1895 die «Neue Tonhalle» am heutigen Standort, ein nun von Anfang an als Konzerthaus geplanter Bau der damals sehr bekannten Wiener Architekten Fellner & Helmer.

Der Sohn Theodor Kuhn hatte nun die Aufgabe, die Orgel vom alten in den neuen Saal umzupflanzen. Bei dieser Gelegenheit erfolgten natürlich auch etwelche Retouchen an der äusseren Erscheinung und am Werk selbst.

Friedrich Jakob, 2006
 
 
   
 © Orgelbau Kuhn AG   Aktualisierung 29.01.2018    info©orgelbau.ch