Orgelbau Kuhn
 
 
 
Gründer der Orgelbau Kuhn AG
Johann Nepomuk Kuhn (1827-1888)
 

Firmengeschichte

 
Mit Freude und auch etwas Stolz können wir auf eine lange, erfolgreiche Firmentradition zurückblicken. Unsere Orgelbauwerkstätte nahm ihren Anfang im Jahre 1864, als Johann Nepomuk Kuhn sich als selbstständiger Orgelbaumeister in Männedorf niederliess. Aus Süddeutschland stammend hatte er seine Ausbildung bei Weigle in Stuttgart absolviert. 1863 kam er dann als Angestellter von Eberhard Friedrich Walcker an den Zürichsee, um für die Kirche in Männedorf eine neue Orgel aufzubauen. Die Gegend gefiel ihm so gut, dass er beschloss zu bleiben und eine eigene Firma zu gründen.
 

Erste grosse Aufträge

 
Bereits binnen weniger Jahre hatte er sich einen Namen geschaffen und erhielt bedeutende Aufträge wie beispielsweise den Bau der Konzertsaalorgel für die Tonhalle Zürich (1872). Weitere Höhepunkte waren die prestigeträchtigen Aufträge für den Bau der Orgeln in der Kathedrale St. Gallen (1875) und im Grossmünster Zürich (1876).

Klanglich und technisch war Johann Nepomuk Kuhn ganz seiner Zeit und seiner süddeutschen Herkunft verpflichtet: Er baute ausschliesslich mechanische Kegelladenorgeln. Bei grösseren Instrumenten wurde zur Erleichterung der Spielart der Barkerhebel – damals allgemein «Pneumatique» genannt – eingebaut. Der herrschenden Mode entsprechend entwarf auch Nepomuk die Orgelgehäuse meist in neugotischer Art. Daneben berücksichtigte er aber auch andere historisierende Neo-Stile.
 
 
   
 © Orgelbau Kuhn AG   Aktualisierung 29.01.2018    info©orgelbau.ch