Orgelbau Kuhn
 
 
 

Orgelbau Kuhn AG, 2002

Neue Orgel

Windladen: Schleifladen
Traktur: mechanisch
Registratur: mechanisch

Einweihung: 03.02.2002

Experte: Johannes Mayr
Gehäuseentwurf: Hans-Peter Keller
Intonation: Rudolf Aebischer



Diskografie:
Die Kuhn-Orgel der Wurzacher Schlosskapelle

© Bilder Orgelbau Kuhn AG, Männedorf



Portrait-Nummer 113930
www.orgelbau.ch/op=113930

Bad Wurzach II/P/14
Deutschland, Baden-Württemberg
Schlosskapelle

Disposition (download)

In enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber haben wir für die Schlosskapelle in Bad Wurzach einen Prospekt entworfen, der sorgfältig auf die Proportionen des historischen Raumes abgestimmt ist. Eine Stilkopie in Anlehnung an die barocken Seitenaltäre wurde nicht angestrebt. Unser Ziel war die Schaffung einer zeitgemässen Orgel, welche sich am ebenfalls modern gestalteten Altarbereich der Kapelle orientiert. Die Schleierbretter aus Lindenholz wurden von der Holzbildhauerin Annelie Kremer entworfen und ausgeführt, die auch die Seitenwangen der Kirchenbänke schnitzte. Auf diese Weise ist ein interessanter Bezug zwischen neuer Orgel und Kirchenraum entstanden, der für den aufmerksamen Betrachter bis in feinste Details erkennbar wird.

Das technische Konzept der neuen Orgel richtet sich ganz nach den räumlichen Gegebenheiten. Die Tiefe der Empore ist gering, und die maximale Orgelbreite wird durch die beiden seitlichen Fenster bestimmt. Wir haben ein sehr platzsparendes Konzept gewählt. Alle Pfeifen sind im gleichen Orgelgehäuse untergebracht. Einzig die 12 grössten Pfeifen des Pedals stehen ausserhalb, an der Wand hinter der Orgel.

Klanglich bietet die Orgel mit ihren 14 Registern eine unglaubliche Vielfalt, von der Führung des Gemeindegesanges über das solistische und Triospiel bis hin zum konzertanten Gebrauch. Und für die Ausbildung von Organisten, für die sich das Salvatorkolleg Bad Wurzach einen Namen gemacht hat, steht nun ein adäquates Instrument zur Verfügung
 
 
   
 © Orgelbau Kuhn AG   Aktualisierung 23.04.2014    info©orgelbau.ch