Faszination Orgelbau

 

 

Orgelbau Th. Kuhn AG, 1957

Neue Orgel

Windladen
Schleifladen
Traktur
mechanisch
Registratur
pneumatisch
Einweihung
30.05.1957
Experte
Leo Kathriner
Intonation
Benno Ertl

www.orgelbau.ch/op=109850

Posieux

II/P/17

Schweiz, Freiburg
Abbaye Hauterive

© Bilder Orgelbau Kuhn AG, Männedorf

Orgelbau Th. Kuhn AG, 1957

Neue Orgel

Windladen
Schleifladen
Traktur
mechanisch
Registratur
pneumatisch
Einweihung
30.05.1957
Experte
Leo Kathriner
Intonation
Benno Ertl

Die neue Orgel im Kloster Hauterive

Die Abtei Hauterive liegt südwestlich von Freiburg in einer malerischen Umgebung und ist das älteste noch von Mönchen belebte Kloster der Westschweiz. Gegründet 1131 ist die Abtei bis heute ein Ort von starker Ausstrahlung und grosser Ruhe geblieben.

Orgelmusik gehört seit dem 14. Jahrhundert zur Tradition der Zisterzienser. Im 17. Jahrhundert besass das Kloster Hauterive sogar zwei Orgeln.

Im Jahre 1954 wurde die 1826 erbaute Mooser-Orgel aus denkmalpflegerischen Gründen entfernt und in der Kollegiumskirche St. Michael in Freiburg neu aufgebaut. Als Ersatz für dieses Instrument wurde 1956 in Hauterive eine kleine Orgel errichtet, die hauptsächlich für Begleitaufgaben eingesetzt wurde.

Die ausgeprägte musikalische Entwicklung der Mönchsgemeinschaft brachte es mit sich, dass dieses kleine Instrument schon bald den musikalischen Bedürfnissen der Abtei und ihrer zahlreichen Besucher nicht mehr zu entsprechen vermochte.

Ein Komitee wurde mit dem Ziel gegründet, die notwendigen Mittel für eine neue, dem Raum und den musikalischen Bedürfnissen angemessene Orgel zu beschaffen. Die neue, zeitgemäss gestaltete und sorgfältig auf den Raum abgestimmte Orgel steht im linken Querschiff der Kirche. Sie umfasst 30 klingende Register, verteilt auf zwei Manuale und Pedal.

Das neue Instrument ist vom Hauptschiff aus nicht sichtbar. Es erfüllt aber mit seinen vielfältigen Klängen den ganzen Kirchenraum und fügt der langen Tradition der Orgelmusik in der Abtei Hauterive ein weiteres Kapitel an.

Hans-Peter Keller, 09.08.2011


www.orgelbau.ch/op=109850