Faszination Orgelbau

 

 

Orgelbau Kuhn AG, 2015

Restaurierung

Orgel erbaut von
Metzler & Cie., Felsberg, 1926
Windladen
Kegelladen
Traktur
pneumatisch
Registratur
pneumatisch
Einweihung
29.11.2015
Experte
Peider Jörg
Intonation
Thierry Pécaut


www.orgelbau.ch/op=801640

Domat/Ems

II/P/26

Schweiz, Graubünden
Kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt

© Bilder Orgelbau Kuhn AG, Männedorf/Schweiz

Orgelbau Kuhn AG, 2015

Restaurierung

Orgel erbaut von
Metzler & Cie., Felsberg, 1926
Windladen
Kegelladen
Traktur
pneumatisch
Registratur
pneumatisch
Einweihung
29.11.2015
Experte
Peider Jörg
Intonation
Thierry Pécaut

Historische Fülle

Die Orgel der Pfarrkirche in Domat/Ems wurde von der Firma Jakob Metzler & Söhne im Jahr 1926 erbaut. Von der Vorgängerorgel von 1893 wurden damals einige Register und der grosse Magazinbalg übernommen. Entstanden ist ein sehr klangschönes Instrument, das bis heute weitgehend original erhalten ist, was es besonders einzigartig und wertvoll macht.

Um das Instrument auch für zukünftige Generationen zu erhalten, hatte die Orgelkommission von Domat/Ems von Anfang an den Wunsch geäussert, das wertvolle Instrument grundlegend restaurieren zu lassen. Bei einer solchen Restaurierung geht es darum, sämtliche Schäden, die im Lauf der Jahrzehnte durch Alterung entstanden sind, zu beheben. Insbesondere die vielen Lederteile der pneumatischen Traktur wurden vollständig erneuert und die Orgel dadurch in einen neuwertigen, langfristig funktionsfähigen Zustand gebracht. Auch die pneumatisch gesteuerten Kegelladen und die Windversorgung wurden grundlegend saniert.

Nach mehreren Monaten intensiver Arbeit wurde die Orgel am 1. Advent 2015 feierlich eingeweiht. Der kraftvolle und doch facettenreiche Klang des Instrumentes ist beeindruckend. Schon die Expertenkommission kam im Abnahmebericht von 1927 zu folgendem Schluss: «Welche Fülle besitzt das volle Werk und hat doch keine verletzende Härte. Wie ungemein fein, zart und weich ertönen dagegen einzelne Pianoregister! Es ist ein Genuss auf diesem Werke zu musizieren und es zu hören.»

Dieser Einschätzung der damaligen Expertenkommission ist nichts beizufügen. Es war uns eine grosse Freude und Ehre das aussergewöhnliche Instrument restaurieren zu dürfen.